The Art of Living: Lebenskunst und Selbstmanagement in hoch digitalisierten Zeiten

The Art of Living: Lebenskunst und Selbstmanagement in hoch digitalisierten Zeiten

Lifestyle 5 min. Lesezeit
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Michael Sandvoss Experte für Luxus und Lifestyle

Haben Sie heute schon Ihre Schritte und den Kalorienverbrauch gezählt und Ihren Schlaf analysiert? Diese Form der Selbstoptimierung hat viele Menschen ja schon fest im Griff. Dabei ist – fernab von Smartwatches wie bspw. der iWatch oder anderen digitalen „Hand- und Fußfesseln“ – das Selbst- und Gedankenmanagement die wirkliche Basis für ein gutes und für ein luxuriöses Leben.

Wir kreieren unser Erleben!

Der Mensch hat eine gigantische Kreationskraft. Wir initiieren weitgehend das, was wir erleben. Das wussten schon die alten Griechen. So sagte der Philosoph Ephides ca. 300 vor Christus: „Wie dir das Schicksal auch naht, nenn es nie fremde Gewalt: Du bist’s in eigner Gestalt!“

Was zynisch klingen mag, wenn man bspw. in einem Krisenherd geboren ist, oder einem gerade etwas Schlimmes widerfahren ist, ist letztlich doch eine sehr positive Botschaft: Wir kreieren zumindest unser Erleben. Denn, das was ist sind Tatsachen, wir bestimmen jedoch, wie wir damit umgehen und so erschaffen wir unser Erleben. Am Anfang steht also unsere Einstellung und sie ist die Quelle unserer Gedanken. Deshalb rät schon ein altes chinesiches Sprichwort:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Erst durch regelmäßige Wiederholung stellt sich Veränderung ein!

Doch was kann man konkret tun, wo fängt man an? Einer meiner wundervollen Lehrer und langjährigen Begleiter ist der inspirierende Psychologe und philosophische Berater Jens Corssen. Für mich persönlich längst schon ein „Weiser“, hat er mit seinem Erfolgskonzept des „Selbst-Entwicklers“ einen grandios unaufgeregten Weg kreiert, wie man sein eigenes Leben „ent-wickelt“ und in jeder Hinsicht erfolgreich gestaltet.

Sehr empfehlenswert: Das Hörbuch „Als Selbst-Entwickler zu privatem und beruflichem Erfolg“ von Jens Corssen.

Er liefert für alle Lebenslagen überraschend klare und wirksame Ansätze. Auch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung fließen in seine Arbeit ein. Er versteht den Menschen als ein „übendes Wesen“, das erst durch gewonnene Erfahrungen seine in ihm angelegten Potenziale entwickeln und nutzt kann. Erst durch wiederholtes Bewusstwerden und durch Übungen stellen sich nachhaltige Veränderungen ein.

“#TheArtOfLiving: Mentales #Selbstmanagement ist Basis für ein gutes und luxuriöses Leben.“

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Vor kurzem besuchte ich eines seiner großartigen Tagesseminare und lernte die „Sonntagvormittags-Werte-Übung“ kennen. Wie bereits der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel oder andere Anhänger der „Stoa“ rät Jens Corssen zur regelmäßigen Selbstreflexion. Hierfür eignet sich bspw. der Sonntagvormittag sehr gut.

Die Sonntagvormittags-Werte-Übung: Was sind meine wichtigsten Werte und welche lebe ich?

In der Sonntagvormittags-Werte-Übung geht es darum, die eigenen Werte zu erkennen und sich zu fragen, ob man jene Werte, die einem wirklich wichtig sind, auch lebt. Hierfür schlägt Jens Corssen folgende Vorgehensweise vor: Probiert es einfach einmal mal aus!

1. Wertesammlung: Man setzt sich am besten am Sonntagmorgen hin und schreibt auf: Was sind meine Werte?
Um sich dies noch bewusster zu machen, kann man sich fragen:

  • Welche Werte sind mir wichtig?
  • Was treibt mich an?
  • Was ist für mich wertvoll?
  • Für was stehe ich morgens auf?

Hat man nun seine Werte formuliert und diese Fragen beantwortet, geht es folgendermaßen weiter:

2. Priorisierung: Die aufgelisteten Werte werden priorisiert bzw. in einer Hierarchie angeordnet.
(Prio 1, 2 und 3 sind für mich im Augenblick die wichtigsten Werte, die Nachfolgenden nehmen für mich in der Bedeutung ab.)

3. Welche dieser Werte lebe ich wirklich? Auch hierzu wird eine Liste erstellt. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen Wollen und Tun.

4. Werte-Vergleich: Die hierarchisierten Werte-Listen werden miteinander verglichen.

Der Vergleich beider Werte-Listen kann überraschende und schockierende Ergebnisse liefern. Häufig begreift man über diese Methode die Widersprüche zwischen den eigenen idealistischen Werten und denen, die man im Alltag wirklich lebt.

“#Werte und Lebensstil müssen synchronisiert sein. Nur dann können wir #Luxus auch genießen.“

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Steht zum Beispiel die „Familie“ auf der Prioritätenliste als Wert Nummer eins, kann er im alltäglichen Tun erst auf Position acht auftauchen, weil man andere Dinge vorzieht und die Zeit für den Partner, Kinder, oder Eltern einfach nicht mehr aufbringt.

Kohärenz als Voraussetzung für ein gelingendes Leben!

Mit dieser Übung finden Sie heraus, ob Sie Ihre eigenen Werte auch wirklich leben. Es wäre sehr wichtig, dies in Kohärenz, das heißt in Übereinstimmung zu bringen. Denn zu einem gelingenden Leben gehört ohne Zweifel, dass die eigenen Werte mit dem eigenen Lebensstil synchronisiert sind. Dies ist eine der Voraussetzungen für ein „schönes und gelingendes“ Leben. Erst dann kann man einen Lifestyle und auch Luxus mit all den wunderbaren, hoch qualitativen Produkten wirklich wertschätzen und genießen.

Weitere Tipps, z.B. zu Seminaren von Jens Corssen, finden Sie auf www.der-selbstentwickler.com.

Folgendes Video zum Schluss:

"The Art of Living: Lebenskunst und Selbstmanagement in hoch digitalisierten Zeiten"