Diese Wearables werden im Luxus- und Lifestyle-Bereich Einzug erhalten

Diese Wearables werden im Luxus- und Lifestyle-Bereich Einzug erhalten

Lifestyle 3 min. Lesezeit
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Michael Sandvoss Experte für Luxus und Lifestyle

Sogenannte Wearables, also Computer und Gadgets, die wie Schmuckstücke oder integriert in Kleidung getragen werden, sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Luxus- und Lifestyle-Marken nutzen diese Technologie bereits: Nach den Smartphones stellen sie die neue Gadget- und Gerätekategorie dar, die in den nächsten Jahren Platz im Alltag vieler Menschen finden werden.

So viele Funktionen Wearables auch bieten, so sind sie noch eher Luxus, den sich zurzeit überwiegend technik- und fortschrittaffine Menschen leisten möchten. Alle Funktionen können – Stand heute – auch mit Smartphones und Tablets realisiert werden. Wearables bieten jedoch einen enormen Vorteil: hohen Komfort und einfache Nutzung. Dieser Komfort und der Fortschritt, den Wearables nicht nur für Early Adopter symbolisieren, machen Wearables zu einer neuen Form des digitalen Luxus.

Heute habe ich eine Übersicht der verfügbaren und angekündigten Luxus-Wearables für Sie zusammengestellt.

Google Glass: Datenbrille aus dem Hause Google

Google Glass ist eine sogenannte Datenbrille, die Informationen in einer Art Overlay-Display ins Sichtfeld des Trägers projizieren und – perspektivisch – Smartphones ablösen kann. Die ersten Prototypen werden bereits im täglichen Einsatz getestet. Eine Veröffentlichung für den Massenmarkt wird vermutlich dieses Jahr oder 2016 stattfinden.

Wie ist der Bezug zu Luxus-&-Lifestyle-Marken?

Google will für die Herstellung von Design-Modellen mit der Luxottica Group kooperieren, zu der unter anderem die Marke Ray Ban zählt. So sollen auch Google-Glass-Modelle für gehobene Ansprüche entstehen.

Smartwatches: Intelligente Uhren mit Stil

Moto_360_by_Motorola

Wieweit hält die Wearable-Technologie Einzug in das Segment Uhren? Smartwatches verbinden die Technologie der Uhren mit Computern und ermöglichen dann zum Beispiel die Anzeige von Benachrichtigungen, Navigationsinformationen und Kurznachrichten. Ein bekanntes Beispiel für diese neue Kategorie ist die oben zu sehende Moto 360 von Motorola. Samsung und andere Hersteller haben ebenfalls Smartwatches im Angebot, sogar die Fossil Gruppe hat eine Zusammenarbeit mit Intel und Google bei der Entwicklung von Smartwatches angekündigt.

Beim Thema Smartwatches darf natürlich auch die Apple Watch nicht unerwähnt bleiben. Die smarte Uhr aus dem Hause Apple kommt zwar erst 2015 auf den Markt, sorgte jedoch bereits bei ihrer Vorstellung für Bewegung im Markt. Neben Einstiegsmodellen soll es auch Luxus-Versionen geben. Und außer der von Apple selbst angekündigten goldenen Version wollen auch Luxusuhrenhersteller die Smartwatch durch edle Materialien an die Wünsche der Kunden anpassen. So hat zum Beispiel der Schweizer Uhrenexperte Yvan Arpa angekündigt, sein Modell der Apple Watch PineApple zu veredeln und zu einem Preis von 50.000 Euro anzubieten.

Activity Tracker: Smarter Schmuck

Misfit_Home

Die ersten Activity Tracker – wie das bekannte Fitbit-Armband oder die Nike-Schrittzähler – waren schlicht und funktional gehalten.

Die zweite Generation konzentriert sich daher neben der Funktionalität auch auf die Form und spricht dadurch luxusaffine Menschen an. Ein Beispiel dafür sind die Produkte von Misfit, die neben Armbändern auf Ringe und die oben abgebildete Halskette umfassen. Bei allen Accessoires handelt es sich um Tracker, die die Aktivität des Trägers aufzeichnen und aus den Daten Rückschlüsse auf Fitnesslevel, Bewegung und ähnliches bieten.

RINGLY___Smart_Jewelry_and_Accessories

In diese Kategorie fällt auch ringly. Der smarte Ring dient – ähnlich wie bei einer Smartwatch – dazu, Benachrichtigungen vom Smartphone diskret anzuzeigen und soll dadurch die Smartphone-Nutzung optimieren und sozial verträglich möglich machen.

Intelligente Kleidung: Digitaler Luxus am Körper

BIOMETRIC_SMARTWEAR_-_WEARABLE_TECHNOLOGY_–_OMsignal

“#Wearables im Segment #Luxus: Darauf können sich Verbraucher freuen.“

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Abschließend möchte ich auf die Kategorie eingehen, die der Name Wearable vermutlich am nächsten kommt. Hier handelt es sich um Kleidungsstücke, die – ähnlich wie die bereits vorgestellten Activity Tracker – biometrische Daten des Trägers erfassen und eine entsprechende Auswertung möglich machen. Anbieter wie OMsignal, aber auch das Modelabel Ralph Lauren haben bereits entsprechende Kleidungsstücke im Programm oder zumindest angekündigt.

Es wird spannend sein zu beobachten, in welche Kleidungsstücke Sensoren in Zukunft Einzug halten.

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